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Thema: Motorsport


Rallye Marokko: Dritter Lauf zum FIA-Weltcup

Volkswagen Werkspilotin Jutta Kleinschmidt und ihr neuer Copilot Bobby Willis starteten auf der zweiten Etappe der Rallye Marokko eine furiose Aufholjagd. Nach mehreren Rückschlägen durch harte Außeneinwirkungen auf der ersten Etappe lediglich 18., verbesserte sich die Physikerin am zweiten Tag des dritten Laufes zum Marathon-Rallye-Weltcup des Automobil-Weltverbandes FIA um zwölf Positionen bis auf Gesamtrang sechs. Trotz der erheblichen Staubentwicklung durch zuvor gestartete Fahrzeuge markierte das deutsch-britische Duo in einem makellos funktionierenden Volkswagen Race-Touareg die viertbeste Zeit in der Tageswertung.

Teamkollege Bruno Saby gelang aus aussichtsloser Startposition ebenfalls eine starke Leistung. So musste der Franzose, der mit Copilot Michel Périn am Vortag durch ein Leck in der Kraftstoffzufuhr, den erforderlichen Abschleppvorgang ins Biwak und eine Zeitstrafe 5:35 Stunden verloren hat, eine schier endlose Fahrzeug-Kolonne überholen. Als Letzter hinter allen Race-Trucks gestartet, stürmte der Ex-Dakar-Sieger an rund 40 Konkurrenten vorbei und erreichte das Tagesziel nach 420 Kilometern an der sechsten Position.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)

"Jutta und Bruno haben heute ebenso wie ihre Beifahrer bemerkenswerte Leistungen vollbracht. Beide Race-Touareg funktionierten perfekt - ein verdienter Lohn für die harte Arbeit des Teams am Vortag. Die Tagesergebnisse bestätigen die Entwicklungsrichtung und sind ermutigend für die Mannschaft, die bei diesem Testeinsatz viel lernt." Jutta Kleinschmidt (#209) "Obwohl ich die ersten 120 Kilometer im Staub eines Vordermanns fuhr, gelang uns die viertbeste Zeit. Bobby Willis hat mich sehr gut navigiert. Der Race-Touareg und die verbesserte Fahrwerksabstimmung funktionierten auf dieser Hochgeschwindigkeitsetappe mit durchschnittlich Tempo 100 perfekt." Bruno Saby (#210) "Bei Außentemperaturen von rund 40 Grad Celsius und einer Aufholjagd im Staub war höchste Konzentration gefragt. Das Auto verhielt sich auf den rauen und schnellen Strecken wirklich sehr gut. Mein neuer Beifahrer Michel Périn arbeitet einfach super."

Stand nach Etappe 2, Assa (MA) - Smara (MA); 420/453 km WP/Gesamt

Pos.TeamFahrzeugWP 2Gesamtzeit
1.Stéphane Peterhansel/Jean-P. Cottret (F/F)Mitsubishi Pajero4:15.50 Std. (3.)7:39.18 Std.
2. Jean-L. Schlesser/François Borsotto (F/F) Schlesser-Ford 4:07.10 Std. (1.) + 5.45 Min.
3. Kenjiro Shinozuka/Jean-Marie Lurquin (J/B) Nissan Pick-up 4:12.39 Std. (2.) + 6.03 Min.
6.Jutta Kleinschmidt/Bobby Willis (D/GB)Volkswagen Race-Touareg4:16.32 Std. (4.)+ 35.00 Min.
Bruno Saby/Michel Périn (F/F)Volkswagen Race-Touareg4:25.33 Std. (6.)+ 5:46.15 Std.


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