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Thema: Motorsport


Renault: 1. und 2. Training in Bahrain

Renault Training in BahrainDer Plan des Mild Seven Renault F1 Teams, am ersten Tag auf dem Bahrain International Circuit möglichst viel zu lernen, ging wegen mehrerer ernsthafter Technik-Probleme nicht ganz auf. Die Leistungen beider Piloten bis zu den Zwischenfälle geben jedoch Anlass zum Optimismus. Jarno Trulli wurde in der morgendlichen Session von einem Leck im Wasserkreislauf gestoppt, das seine Zeit auf der Strecke empfindlich einschränkte. Im zweiten Training musste der Italiener seinen Renault R24 erneut abstellen, diesmal wegen eines Problems mit dem Kraftstoffsystem Ein Motorwechsel ist jedoch nicht erforderlich. Fernando Alonso komplettierte mit 33 Runden annähernd das geplante Pensum. Neben dem Kennenlernen der Strecke stand für ihn die Auswahl der Reifen im Vordergrund. Sein Training legte eine solide Basis für die weitere Arbeit am Set-up, die morgen ansteht.

Jarno Trulli, 18 Runden

"Der Tag lief wirklich nicht optimal, aber ich kann damit leben. Wir hätten sicher einige Runden mehr gebrauchen können, aber es ist uns trotzdem gelungen, das Auto während der beiden Sessions zu verbessern. Pech, dass auch noch das Problem mit dem Motor auftauchte, aber anscheinend handelt es sich um nichts Ernstes. Besser, es passiert heute als am Sonntag. Die Strecke finde ich sehr interessant: Die Fahrbahn wurde recht schnell sauber und wir hoffen, dass sich das im Lauf des Wochenendes fortsetzt. Das Layout ist technisch nicht besonders anspruchsvoll, aber ich denke, dass alle Fahrer hier ihren Spaß haben."

Fernando Alonso, 33 Runden

"Mir macht es immer großen Spaß, einen neue strecke kennen zu lernen. Für einen Rennfahrer ist es befriedigend, die richtigen Linien zu finden und die entscheidenden kleinen Details herauszufinden. Für besonders anstrengend halte ich den Kurs nicht. Auf den Geraden gibt es immer wieder Zeit zum Erholen. Wenn du neben die Ideallinie gerätst, brauchst du mindestens eine halbe Runde um die Reifen wieder sauber zu fahren. Wir haben uns heute noch nicht auf das endgültige Set-up konzentriert, sondern wollten viel fahren, um möglichst viele Daten zu sammeln. Entsprechend haben wir die Abstimmung kaum verändert, denn die wechselhaften Streckenverhältnisse ließen ohnehin kaum Erkenntnisse zu. Ich denke, dass wir morgen ein klareres Bild erhalten."

Pat Symonds, Leiter der Fahrzeugentwicklung

"Wir wussten, dass wir nach dem ersten Tag mit mehr Fragen als antworten dastehen würden. Leider haben wir Jarnos Auto im zweiten Training recht früh abstellen müssen, was sich nachteilig auf unser geplantes Programm auswirkte. Auch Fernandos Tag verlief alles andere als problemlos: Ein Hydraulikproblem legte sein Auto eine Zeitlang lahm und er konnte nicht so viel fahren wie erhofft. Die Befürchtung, dass die Reifenwahl wegen des Sandes besonders schwierig werden würde, hat sich nicht bestätugt."

Denis Chevrier, Leitender Motorentechniker

"Das Wichtigste vorab: Wir werden Jarnos Motor nicht wechseln müssen. Er stellte das Auto während des zweiten Trainings wegen eines Problems im Umfeld der Benzinversorgung an der Strecke ab. Leider haben wir wegen weiterer Zwischenfälle nicht so viele Kilometer abgespult wie geplant, aber was wir bislang gesehen haben, macht uns Mut. Was den gefürchteten Flugsand angeht: Wir haben zwar viele Partikel in der Ansaugluft, aber die Menge bewegt sich im Rahmen unserer Erwartungen."


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