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Sport Audi-Piloten Allan McNish und Dindo Capello sind ALMS-Champions

Motorsport


Audi-Piloten Allan McNish und Dindo Capello sind ALMS-Champions

Mit einem Sieg im 8. Saisonrennen in Mosport (Kanada) gewannen Allan McNish (Schottland) und Dindo Capello (Italien) im Audi R10 TDI vorzeitig den LM-P1-Titel in der American Le Mans-Serie (ALMS). Die beiden Audi Werkspiloten bauten mit dem fünften Saisonsieg ihre Tabellenführung vor den letzten beiden Rennen in Road Atlanta und Laguna Seca auf uneinholbare 49 Punkte aus. Der Audi R10 TDI, der im März in Sebring seine Premiere feierte, im Juni das 24 Stunden-Rennen in Le Mans gewann und seitdem ungeschlagen blieb, ist der erste Diesel-Sportwagen, der eine bedeutende Meisterschaft gewinnt. Für Audi ist es nach den Erfolgen mit dem legendären R8 der siebte Titel in der Prototypen-Klasse der ALMS. Während Allan McNish bereits 2000 den ALMS-Titel gewann, ist sein Partner Dindo Capello in diesem Jahr erstmals Champion.

Nachdem das Qualifying am Samstag wegen starken Regens abgesagt wurde, blieb es während des 2:45 Stunden dauernden Rennens am Sonntag trocken. Dindo Capello, der aus der ersten Reihe neben Butch Leitzinger (Lola-AER) gestartet war, lieferte sich auf der 4,106 Kilometer langen und schnellsten Strecke der American Le Mans-Serie ein spannendes Duell mit Leitzinger. Meist waren die beiden Prototypen nur wenige Sekunden voneinander getrennt. Capello übergab seinen Audi R10 TDI in der 73. Minute in Führung liegend an seinen Teamkollegen Allan McNish. Nach einigen Führungswechseln fuhr McNish nach 133 Rennrunden mit einem Vorsprung von 2,79 Sekunden als Sieger vor den beiden Lola von Chris Dyson/Guy Smith und James Weaver/Butch Leitzinger ins Ziel.

Nachdem für die Startaufstellung die Zeiten aus den freien Trainingssitzungen am Freitag und Samstag herangezogen worden waren, starteten Frank Biela und Emanuele Pirro mit dem zweiten Audi R10 TDI aus der dritten Reihe und beendeten das Rennen auf Rang vier.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):

"Mit dem vorzeitigen Gewinn der Fahrerwertung in der American Le Mans-Serie mit dem R10 TDI ist es Audi erneut gelungen, auf der Rennstrecke ‚Vorsprung durch Technik’ zu demonstrieren. Eine neue Technologie in eine Rennserie zu bringen und auf Anhieb den Titel zu holen, ist eine tolle Leistung. Es zeigt auch, wie schnell sich die Mannschaft an den Dieselmotor gewöhnt hat. Herzlichen Glückwunsch an das Team von Audi Sport North America und natürlich an Dindo (Capello) und Allan (McNish), die in Mosport dem enormen Druck der Dyson-Lola standgehalten haben und den Titel verdient gewonnen haben!"

Dindo Capello (Audi R10 TDI #2):

"Ich konnte auf der Geraden am Dyson-Lola vorbei ziehen, als er im Verkehr gebremst wurde. Aber als ich beim Überholen neben der Linie fuhr, haben meine Reifen Gummiabrieb aufgesammelt. Als Folge geriet ich in Turn 1 weit nach außen und verlor wieder die Führung. Nachdem ich ihn zum zweiten Mal überholt hatte, konnte ich mich absetzen. Allan fuhr eine starke zweite Hälfte, das war wichtig, denn Guy Smith war sehr schnell. 2000 und 2002 war ich zweimal Zweiter, jetzt bin ich stolz, endlich den ALMS-Fahrertitel gewonnen zu haben. Und die Entscheidung fiel in einem engen Rennen, das von uns Forderte, von Start bis Ziel Druck zu machen."

Allan McNish (Audi R10 TDI #2):

"Ich hatte einen starke Zweikampf mit Butch (Leitzinger), nachdem ich das Auto von Dindo übernommen hatte. Aber wegen Gummiabrieb auf den Reifen kam ich weit von der Linie ab, und er schlüpfte wieder durch. Sofort danach hatte ich die Möglichkeit, die Führung zurückzuholen. Die Dyson-Lola waren heute schneller als wir, deshalb mussten wir auf gute Boxenstopps und die Rennstrategie vertrauen. Ich bin glücklich, dass wir den Fahrertitel mit einem Sieg in einem so harten Rennen gewonnen haben. Der Diesel-Sportwagen ist in die Motorsport-Historie eingegangen, als Dindo, Tom (Kristensen) und ich in Sebring siegten. Frank (Biela), Emanuele (Pirro) und Marco (Werner) haben mit ihrem Triumph in Le Mans erneut Geschichte geschrieben. Und jetzt haben Dindo und ich uns mit dem ersten internationalen Titelgewinn mit einem Diesel ebenfalls in die Geschichtsbücher eingetragen, das macht mich stolz. Ich freue mich für Dindo, der im Jahr 2000 als mein Teamkollege den ALMS-Titel verpasst hat."

Frank Biela (Audi R10 TDI #1):

"Mit dem vierten Platz bin ich nicht zufrieden. Mein Auto hat heute unter- und übersteuert, die Reifen haben viel Gummi aufgesammelt. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe, denn bei meinen Teamkollegen lief es ja sehr gut. Einmal musste ich die Bremse blockieren, weil vor mir ein Fahrzeug zugemacht hat, danach hatte ich Vibrationen. Ich hoffe, dass es in Atlanta besser läuft. Dort haben wir im vergangenen Jahr gewonnen."

Emanuele Pirro (Audi R10 TDI #1):

"Es war ein toller Tag für das gesamte Team. Dindo und Allan sind ein super Rennen gefahren. Es war sehr spannend. Meine besten Glückwünsche an die beiden. Ich war mit meinem Rennen ebenfalls zufrieden, ich bin Dindo gefolgt, musste aber vorsichtig sein, ihn nicht zu stören."

Dave Maraj (Team Direktor Team Audi Sport North America):

"Es ist ein schöner Tag für Allan und Dindo und natürlich für die revolutionäre Diesel-Technologie von Audi. Aber wird sollten nicht vergessen, dass wir bei drei Rennen noch auf den Audi R8 vertraut haben und das "alte Mädchen" uns stolz gemacht hat. Die Dyson-Lola waren sehr schnell, was die schnellste Rennrunde von Guy Smith unterstreicht. Es ist schön, den Fahrertitel gewonnen zu haben. Außerdem hat Audi Sport North America die Team-Meisterschaft errungen. In den verbleibenden zwei Rennen werden wir uns darauf konzentrieren, den Hersteller-Titel für Audi im siebten Jahr in Folge zu erzielen."

Das Ergebnis in Mosport

  • 1. Capello/McNish (Audi R10 TDI) 133 Rd. in 2:45.00,142 Std.
  • 2. Dyson/Smith (Lola-AER) + 2,794 Sek.
  • 3. Weaver/Leitzinger/Dyson (Lola-AER) + 37,130 Sek.
  • 4. Biela/Pirro (Audi R10 TDI) – 1 Rd.
  • 5. Luhr/Dumas (Porsche) – 2 Rd.
  • 6. Maassen/Bernhard (Porsche) – 2 Rd.


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